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Sprengmaisters BloghausOctober 20 1. Reiseabschnitt: ShanghaiIch hätte es eigentlich wissen müssen: Microschrott ist für den *****. Nicht umsonst bin ich doch auf Linux umgestiegen. Auf den ersten Blick sahen diese Live-Space-Blogs ganz gut aus, aber seit Stunden zickt der Microschrott-Murks hier rum ohne Ende, kann keine Fotos mehr hochladen usw. Naja. Dann beginne ich halt mit meinem Reisebericht. Am besten der Reihe nach. Am 15.9. sollte es endlich losgehen, vorher mussten wir aber noch Geschenke einpacken. VIELE Geschenke. Chinesische Freunde und Verwandte erwarten nun mal viele Geschenke. Und so reichten unsere Einkäufe von Brillenputztüchern über Ritter-Sport-Schokolade bis hin zu einem Designerbesteckservice, das ich günstig bei EBay ersteigert hatte Ich sah den Frankfurter Flughafen zum ersten Mal. Jetzt, nachdem ich auch große internationale Flughäfen in China gesehen habe, vermute ich: So einen Schilderwald wie am Frankfurter Flughafen gibt's wahrscheinlich sonst nirgends. Der Flug gab uns einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns noch erwarten sollte: Eine restlos ausgebuchte Maschine und so eine großzügige Beinfreiheit wie bei Ryanair. Höchstens. Und das bei einer Reisezeit von 11 Stunden. Dafür waren die Flugtickets auch sehr günstig, dachten wir und kamen müde, aber wohlbehalten am Flughafen Shanghai an. Hier erwartete uns auch schon das erste Highlight: Eine nur ca. 10-minütige Fahrt mit dem Transrapid, die es trotzdem in sich hat. Beim Beschleunigen hört man nur ein leises Rumpeln, dann gleitet man schließlich mit 430 km/h (siehe Foto) Richtung Innenstadt, und nur der Blick aus dem Fenster verrät, dass man nicht mehr im normalen Zugtempo unterwegs ist, die Landschaft rast nur so vorbei. Schon am Stadtrand wird klar, dass es nicht gerade wenige Menschen gibt in China: Turmartige Wohnhäuser, so weit das Auge reicht. Und alle vollgestopft mit winzigen Mietwohnungen, die zudem aus Angst vor Einbrüchen oft bis zum Dach vergittert sind. Endlich in der Stadt angekommen, war mein erster Eindruck: - Menschenmassen - Die Hälfte aller PKW sind Taxis. - Die Straßen sind sauberer als in den meisten Städten Deutschlands. Dann hieß es ab ins Hotel (ein Mittelklassemotel, nichts ungewöhnliches, außer dass sich zwischen Schlafzimmer und Dusche eine durchsichtige Glaswand befindet...), bevor wir uns aufmachten, etwas die Stadt zu erkunden... Eine kundige Begleiterin, eine alte Kollegin von Lilly zeigte uns dann auch erstmal die leuchtende Shoppingmeile von Shanghai und die berühmte Skyline. October 17 Hallo Welt!Nachdem ich bislang erfolgreich der ganzen Bloggereuphorie getrotzt
hatte, komme ich nun doch nicht mehr drum herum. Schließlich warten
alle sehnsüchtig auf meinen Chinareisebericht… |
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